Verschmelzung der Gäu Neckar Hausverwaltung GmbH mit der Rentschler Hausverwaltungen GmbH

Nach einem Jahr der operativen Übergabe der Hausverwaltungen erfolgte die formale Verschmelzung der Gäu Neckar Hausverwaltung GmbH mit der Rentschler Hausverwaltungen GmbH rückwirkend zum 01.01.2017. Zukünftig werden wir somit ausschließlich unter der Firmierung Gäu Neckar Hausverwaltung GmbH tätig sein.

Für alle Wohnungseigentümer hat die Verschmelzung eine rein formelle Wirkung und keine Auswirkung auf geschlossene Verträge. Nach wie vor bieten wir unsere Leistungen aus einer Hand. Hierzu wird jede Verwaltungseinheit von einem persönlichen Ansprechpartner betreut, der es sich zum Ziel setzt qualifizierter, kooperativer und nachhaltiger Partner im Bereich der Hausverwaltung zu sein.

Herr Rentschler verabschiedet sich in den Ruhestand

Herr Rentschler, als ehemaliger Geschäftsführer der Rentschler Hausverwaltungen GmbH, verabschiedete sich in den Ruhestand und Herr Stuka wurde im April 2017 zum weiteren Geschäftsführer der Gäu Neckar Hausverwaltung GmbH ernannt.

Wir freuen uns mit der Verschmelzung nun rund 2.500 Wohneinheiten betreuen zu können und wünschen Herrn Rentschler für seinen Ruhestand alles Gute!

 

Erweiterung der Gäu Neckar Hausverwaltung durch die Rentschler Hausverwaltungen

Wir freuen uns, dass seit dem 01. Januar 2016 die Firma Rentschler Hausverwaltungen GmbH zur Gäu Neckar Hausverwaltung gehört.

Mit der Übernahme der Rentschler Hausverwaltungen – ein Unternehmen mit langjähriger Erfahrung und Beständigkeit – können wir unsere Kompetenz und unser Geschäftsgebiet erweitern.

Durch den Zusammenschluss der beiden Firmen erhöht sich unsere Leistungsstärke für Sie. Sie profitieren von erfahrenen Hausverwaltern und einem großen Netzwerk. Für Geschäftspartner und Eigentümer/Mieter der betreuten Objekte der Rentschler Hausverwaltungen und der Gäu Neckar Hausverwaltung ist der bisherige Objektbetreuer nach wie vor zuständig.

Rauchwarnmelder prüfen nicht vergessen

Haben Sie an die Überprüfung und die Dokumentation der Prüfung der Rauchwarnmelder gedacht? Diese Überprüfung muss 1 x jährlich stattfinden und das Ergebnis der Überprüfung dokumentiert werden. Nutzen Sie externe Möglichkeiten / digitale Medien zum Speichern der Dokumentation, damit Sie im Falle eines Falles die Überprüfung und Funktionsfähigkeit nachweisen können.

Notfallplan für Aufzüge erforderlich

Mit Inkrafttreten der novellierten Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) am 01.06.2015 haben sich die Vorschriften für Betreiber von Aufzügen verschärft. Unter anderem muss für alle Aufzüge ein Notfallplan erstellt werden. Bei neuen Aufzügen muss dieser zur Inbetriebnahme vorhanden sein, bestehende Aufzüge haben eine Frist bis zum 31.05.2016 erhalten. Auch ein modernes Zweiwege-Kommunikationssystem entsprechend der EN 81-28 muss an allen Aufzügen nachge-rüstet werden. Hier läuft die Frist bis zum 31.12.2020.

Mietrechtsänderungsgesetz passiert den Bundestag

Der Weg ist frei für Verbesserungen für Vermieter und Mieter, die durch das Mietrechtsänderungsgesetz geschaffen werden. Die Neuregelungen im Mietrecht schaffen Anreize für den Vermieter zur energetischen Sanierung, sie entlasten Mieter bei den Energiekosten, stärken die Position des Mieters bei der Umwandlung von Miete in Eigentum und schaffen Abhilfe gegen das sogenannte Mietnomadentum.

Forderungen nach massiven Eingriffen in das Mietpreisrecht haben im Bundesrat zu Recht keine Mehrheit gefunden. Private Vermieter stellen mehr als 60 Prozent der angebotenen Mietwohnungen zur Verfügung. Sie sind damit die größte Anbietergruppe auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Damit es auch in Zukunft Anreize für private Vermieter gibt, in neue Mietwohnungen zu investieren, muss ausufernden Reglementierungen der Mietpreise ein Riegel vorgeschoben werden.

Die energetische Wohnraumsanierung ist ein zentrales Element der Energiewende und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Vierzig Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland entfallen auf Gebäude, ein erheblicher Teil auf Mietwohnungen. Die Neuregelungen verteilen die Lasten einer energetischen Modernisierung ausgewogen auf Vermieter und Mieter. Nach einer energetischen Modernisierung, z.B. der Dämmung der Gebäudehülle, profitieren die Mieter insbesondere von geringeren Nebenkosten und höherem Wohnkomfort. Um Anreize für die hierfür erforderlichen Investitionen gerade bei der Vielzahl kleiner Privatvermieter zu schaffen, kann der möglicherweise wegen der Baumaßnahmen bestehende Mietminderungsanspruch bei energetischen Sanierungen künftig erst nach drei Monaten geltend gemacht werden. Der Vermieter kann wie bisher jährlich maximal 11 Prozent der Kosten für die Modernisierungen auf die Miete umlegen.

Auf eine gesetzliche Grundlage wird auch das Contracting gestellt. In Zukunft kann der Vermieter die Beheizung von der Eigenversorgung auf eine gewerbliche Wärmelieferung umstellen, wenn dies für den Mieter kostenneutral ist und ein Effizienzgewinn erzielt wird. Bleibt das Contracting für den Mieter kostenfrei, können die Wärmelieferkosten als Betriebskosten umgelegt werden. Einzelheiten werden in einer Verordnung geregelt, die die Bundesregierung gesondert erlassen wird.

Gerade für private Kleinvermieter ist das neue Instrumentarium gegen „Mietnomaden“ wichtig, denn sie sind am stärksten von Mietbetrügern betroffen. Die Gerichte müssen künftig Räumungssachen vorrangig bearbeiten. Der Mieter kann außerdem vom Gericht verpflichtet werden, eine Sicherheit für die Nutzungsentgelte zu stellen, die während langwieriger Räumungsprozesse auflaufen. Befolgt er diese Anordnung nicht, kann die Wohnung im Eilverfahren geräumt werden. Außerdem kann künftig nach dem Modell der „Berliner Räumung“ der Gerichtsvollzieher beauftragt werden, lediglich den gekündigten Mieter aus dem Besitz der Wohnung zu setzen, ohne gleichzeitig die Einrichtung der Wohnung wegschaffen und einlagern zu müssen. Das „Berliner Modell“ spart Zeit und Geld.

Im Interesse der Mieter werden außerdem Schutzlücken bei der Umwandlung von Wohnraum in Eigentumswohnungen geschlossen. Die Umgehung des Kündigungsschutzes bei der Umwandlung in Eigentumswohnungen nach dem „Münchener Modell“ wird künftig verhindert.

Trinkwasserverordnung

Am 12. Oktober 2012 hat der Bundesrat die Zweite Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung verabschiedet.

Gegenüber der erst im November 2011 in Kraft getretenen Novellierung der Trinkwasserverordnung bringt die jetzige Gesetzeslage deutliche Erleichterungen für die Immobilienwirtschaft:

  • Die Erstbeprobungsfrist wurde bis zum 31.Dezember 2013 verlängert.
  • Gleichzeitig kommt es zum dreijährigen Prüfintervall. Die bisher jährlich geltende Regelung entfällt, sofern die Erstbeprobung unauffällig war.
  • Zudem sollen nur noch Meldungen an die Gesundheitsämter erfolgen, wenn festgelegte Grenzwerte überschritten werden.

Der Spitzenverband der deutschen Verwalterwirtschaft zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis, da wesentliche Forderungen des Gewerbes berücksichtigt wurden.